Wir führen die Bezeichnungen a1 für den Schnittpunkt der Verbindungsgeraden p0p2 mit der Verbindungsgeraden q0q2 sowie a2 für den Schnittpunkt von p0p1 und q0q1 ein. Die Verbindungsgerade a1a2 heiße a.
Unser Ziel ist nun zu zeigen, dass der Schnittpunkt a0 von p1p2 und q1q2 ebenfalls auf a liegt.
Wir benutzen nun den Punkt c, um ein
Hilfsdreieck h
zu konstruieren, das zu p zentral liegt.
Zuerst wählen wir auf der Geraden
p0c einen von
p0 und von c verschiedenen
Punkt h0.
Für j aus {1,2} wird dann
hj
definiert als der Schnittpunkt von pjc mit
h0a3-j.
Diese Punkte existieren, weil die Geraden
h0a3-j und
pjc in der Ebene
<pj,a3-j,h0>
=<pj,p0,h0>
=<pj,c,h0> liegen.
Nun soll gezeigt werden, dass die Dreiecke h und q ebenfalls zentral liegen. Als Zentrum dient der Schnittpunkt d der Geraden zc und h0q0 [in der Ebene <c,h0,z> =<p0,h0,z> =<h0,q0,z> ].
Bis hierher ist die Konstruktion in der folgenden Skizze dargestellt
(aus technischen Gründen steht in der Skizze
xk statt xk ):
Man kann die Punkte der Dreiecke p,q , die Zentren z,c sowie den Punkt h0 in dieser Skizze (mit der Maus) bewegen, um eine bessere Anschauung zu erhalten. Alle anderen Punkte sind durch die genannten festgelegt und bewegen sich entsprechend mit!
Um die Behauptung zu beweisen, dass h und
q bezüglich
d zentral liegen, betrachten wir die Punktreihe der Geraden
hjd.
Diese ergibt sich offenbar als Schnitt der Ebenen
<c,d,hj> =<c,d,pj>
=<z,d,pj> =<z,d,qj> und
<h0,d,hj>
=<h0,q0,hj>
=<h0,q0,a3-j>
=<h0,q0,qj>.
Weil hjd in
<h0,q0,qj>
liegt, existiert der Schnittpunkt
x von hjd und
q0qj.
Nun liegt x im Schnitt der Ebenen
<z,d,qj>
und E , also auf der Geraden
zqj.
Damit ergibt sich x als Schnittpunkt der Geraden
q0qj und
zqj.
Dies bedeutet, dass qj=x auf der Geraden
hjd liegt -- QED.
erstellt durch Markus Stroppel mit Hilfe
von Cinderella
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